Montag, 29. Februar 2016

Ein Teller geht auf Reisen: Königsberger Klopse

Hallöchen ihr Lieben! Beinahe 1 Jahr ist es her, dass ich hier das letzte Mal etwas gepostet habe. Auf Instagram war ich zwischenzeitlich ein wenig aktiv und natürlich habe ich in diesem Jahr auch leckere Köstlichkeiten gebacken und gekocht, aber die Zeit, sowie auch die Motivation, ließen keinen Blogeintrag zu. Aber damit ist jetzt Schluss! Vieles ist passiert im letzten Jahr und nur ganz kurz als Info für euch: Ich habe im Januar diesen Jahres mein Studium erfolgreich abgeschlossen und darf mich nun Master of Science der Fachrichtung Biologie mit Vertiefung in Mikro- und Infektionsbiologie nennen. :)

Um meinen geliebten Blog aus seinem Dornröschenschlaf zu erlösen, habe ich mir das wundervolle Projekt "Ein Teller geht auf Reisen", welches von Foodfreak ins Leben gerufen wurde, ausgesucht. Über Instagram hatte die liebe Lusia von Süß und Cremig "ihren" Teller mit leckeren Blaubeermuffins gezeigt und einen Blogger gesucht an den sie den Teller weiterschicken darf. Und so landete dieser wundervolle Teller bei mir. Ich bin nun schon der 64 Blogger, welcher den Teller bei sich hatte und ich suche, nach wie vor, die Nummer 65!!!! Bitte meldet euch doch bei mir, wenn ihr Interesse habt. Hier noch mal die Regeln und die eine Liste mit allen Blogeinträgen. 

Nachdem meine beiden Vorgängerinnen etwas Süßes auf dem Teller anrichteten, dachte ich mir es muss etwas herzhaftes sein und da mich der Teller an einen ähnlichen Teller bei uns daheim erinnerte, kam ich auf die Idee Königsberger Klopse zu kochen. Das gab es früher sehr oft bei uns, immer vom Papa gekocht. In den letzten Jahren ist es sehr in Vergessenheit geraten und mein Papa war leicht überfordert, wo das Töchterlein anrief um sich nach dem Rezept zu erkundigen, welches noch so halb in den Tiefen des Kopfes schlummerte. :)

Nach einigen Überlegungen bekamen wir das Rezept gemeinsam zusammen und ich kann es mit euch teilen. Ihr benötigt für 2 Personen:

  • 250 g Hackfleisch (egal ob Schwein, Rind oder gemischt)
  • 3 EL Butter
  • 2-3 EL Wasser
  • 1 kleines Glas Kapern
  • Wasser
  • 1 Messerspitze Senf
  • Salz 
  • Pfeffer
Das Hackfleisch nach Geschmack würzen und kleine Bällchen formen.

Für die Soße schmelzt ihr zuerst die Butter und gebt dann das Mehl dazu bis eine homogene Masse entsteht. Gebt nun protionsweise Wasser dazu (Menge richtet sich nach der Sämigkeit die ihr wünscht) und rührt die ganze Zeit. Wenn die gewünschte Sämigkeit erreicht ist, gebt ihr das Glas mit den Kapern inkl der Flüssigkeit in den Topf. Einmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss kommen die noch rohen Hackbällchen in den Topf. Kocht die Soße erneut auf und lasst sie 5 Minuten köcheln. Dabei immer gut rühren, denn die Soße brennt sehr leicht an! Anschließend den Topf von der Flamme nehmen, mit einem Deckel verschließen und 15 bis 20 Minuten ziehen lassen. 

Ihr solltet nach der Ziehzeit mal ein Hackbällchen anschneiden, um zu schauen, ob es schon durch ist. Wenn nicht die Soße entweder länger ziehen lassen oder nochmals auf den Herd stellen. Dazu schmecken Salzkartoffeln.




Samstag, 25. April 2015

Jabłecznik z budyniem - Apfelkuchen mit Pudding

Dzień dobry i serdecznie witamy!

Hallo ihr Lieben! Heut geht es auf Weltreise, denn ich nehme am tollen Projekt der lieben Sarah vom Knusperstübchen teil. Jede Woche nehmen euch viele Blogger mit auf eine kulinarische Entdeckungsreise rund um die Welt. Von Sandras's Tortenträumerein aus Spanien geht es jetzt ins 2850 km entfernte Polen. 


Ich verbinde mit Polen schon einiges in meinen Leben. Zum einen liegt mein Heimatort direkt an der polnischen Grenze, ich habe ein wenig polnisch gelernt und mit meiner polnisch AG war ich ganz oft an der polnischen Ostsee. Weiterhin habe ich viele polnische Arbeitskollegen, die mich ab und an mit ihren Leckerein verführen. So kam es, dass ich diesen köstlichen Kuchen kosten dürfte und so begeistert war, dass ich mir das Rezept geben lassen habe und ihn nachbacken musste. Ihr benötigt:

 
  • 750 g Mehl
  • 375 g zimmerwarme Butter
  • 270 g Zucker
  • 1 Tüte Backpulver
  • 4 Eier
  • 1 kg Äpfel
  • 700 ml Milch
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 4 EL Zucker

Als erstes kocht ihr den Pudding für die Füllung. Bereitet ihn einfach nach Packungsanweisung vor und kocht aber nur mit 700 ml Milch. Ein wenig abkühlen lassen nach dem Kochen. Damit sich keine Haut auf der Oberfläche bildet, legt einfach Frischhaltefolie direkt auf den noch heißen Pudding.

Für den Teig gebt ihr einfach Mehl, Butter, Zucker, Eier und das Backpulver zusammen in eine Schüssel und knetet die Zutaten ordentlich durch. Der Teig fängt nach einer Zeit ziemlich an zu kleben. Gebt einfach ein wenig mehr Mehl hinzu. Achtet aber darauf, dass es nicht zu viel ist. Der Teig muss ein wenig klebrig bleiben.

Fettet das Blech ordentlich mit Butter ein und stäubt es mit Mehl aus. Der Teig wird in der Hälfte geteilt und beide Hälften auf Backblechgröße ausgerollt. Kleidet das Backblech vorsichtig mit der ersten Lage Teig aus und drückt diesen leicht an. 

Die Äpfel werden geschält und entkernt und je nach Laune in Würfeln oder Scheiben auf den Teig gegeben. Darüber kommt der Pudding und zum Schluss die noch verbleibte Teighälfte.

Das Ganze kommt jetzt für 45 - 60 Minuten bei 180°C in den Ofen.


Der Apfelkuchen mit Puddingfüllung ist warm sowie kalt ein echter Genuss. Mit einem Kleckschen Vanille- oder Eierlikörsahne bekommt er dann noch das gewisse Etwas. Er ist ein köstliches Universaltalent. 

Ich habe den Kuchen in einer Springform gebacken, weil es für mich leichter zu transportieren ist. Dort bleib dann noch Teig über, der sich super zum Kekse backen eignet.

Nächste Woche nimmt euch die liebe Henriette von Lani's lecker Ecke mit auf große Reise. Schaut unbedingt bei ihr vorbei!

Smacznego!



Montag, 16. Februar 2015

Nutella - Blume

Ich weis ja nicht wie es euch geht, aber ich liebe den Valentinstag ja. Er verkörpert alles was ich liebe. Herzchen, Rosen und natürlich die Liebe. Das alles zeichnet mich auch persönlich aus. Wer mich daheim besuchen kommt, betritt ein kleines Land mit vielen Herzen und Rosen. Auch an mir selbst sind beide Sachen ständig zu finden. Ob nun als Schmuck oder sogar unter der Haut. 

Dieses Jahr habe ich diesen Tag mit meinen liebsten Freunden verbracht und ich wollte ihnen zeigen, wie gern ich sie habe. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Natürlich brauche ich dazu nicht einen besonderen Tag, denn ich bringe meist etwas kulinarisches mit, wenn wir uns sehen, aber es bot sich nun mal an.  

Bei Facebook habe ich schon vor einer längeren Weile eine Nutella - Blume gesehen, die ihren Erfolgszug auch schon durch viele Blogs in den verschiedensten Varianten angetreten hat. Und auch ich wollte sie unbedingt probieren. Ihr benötigt:
  • 500 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 50 g Butter
  • Nutella
  • 1 Eigelb
  • Schluck Milch

Erwärmt die Milch bis sie lauwarm ist. Gebt das Mehl in eine Schüssel und macht in die Mitte eine Kule. In diese gebt ihr nun Zucker, Salz, Milch und kleingebröselte Hefe. Deckt die Schüssel ab und lasst sie etwa 20 Minuten an einen warmen Ort stehen. Fügt die restlichen Zutaten hinzu und verknetet alles zu einen glatten Teig. Dieser geht nun abgedeckt für 1 Stunde an einen warmen Ort. Heizt den Backofen auf 180° C vor.

Knetet den Teig nun nochmal durch und rollt ihn auf einer bemehlten Fläche aus. Sollte er zu doll kleben, knetet noch ein bissel Mehl unter. Nehmt euch einen Teller oder etwas ähnliches und schneidet diesen aus. Legt den zurechtgeschnittenen Teig auf ein Backblech mit Backpapier und bestreicht den Teigling mit Nutella. Das wiederholt ihr nun solange, bis kein Teig mehr über ist. Stapelt die einzelnen Teiglinge übereinander.





 Nun nehmt ihr euch eine Untertasse oder den Deckel der Nutella :) und legt ihn mittig auf die gestapelten Teiglinge (ich hatte da irgendwie nen Knick in der Optik) und drückt ihn ein wenig ein, sodass ein Abdruck entsteht. Schneidet nun einzelne Stücke, wie bei einen Kuchen, ein, aber nur bis zum Abdruck des Randes. 





Nehmt ein Stück vorsichtig in die Hand und dreht es nun um 180° um die eigene Achse. Wiederholt das mit alles Stückchen. 

 
Zum Schluss drückt ihr nur noch die einzelnen Enden von jeweils 2 nebeneinander liegenden Stückchen zusammen und es entsteht eine wunderschöne Blume. Diese wird zum Schluss mit einer Mischung aus einem Eigelb und einen Schluck Milch bestrichen und bei 180° C etwa für 40 Minuten gebacken. Auskühlen lassen und guten Appetit!




 
Diese Blume macht optisch total was her und die Gäste sind beeindruckt. Natürlich schmeckt es auch wunderbar. Frischer Hefeteig und Nutella! Wer kann da schon nein sagen. 


Sonntag, 1. Februar 2015

Brandnooz Box - Januar 2015

Lange ist der letzte Post über eine Brandnooz Box her, aber neues Jahr und neue Motivation! Deswegen zeige und erzähle ich euch nun wieder regelmäßig etwas über den Inhalt der Box. Die Januar Box ist für mich persönlich echt super gelungen und über ein Produkt habe ich mich richtig gefreut. Welches es ist, werdet ihr weiter unten herrausfinden. Und nun gehts los!

 
KRÜGER Tea Latte - 2,59 Euro

Ich bin ja leider garnicht so der Fan von Milch im Tee und bevorzuge dieses lieber ohne Milch und ungesüßt. Probieren werde ich dennoch mal, denn neugierig bin ich schon ein bissl. Über den Rest wird sich jemand ganz bestimmtes ziemlich freuen. :)


 Dreh und Trink „Zitrone-Limette“ - 0,59 Euro

Schon allein die Flasche versetzt mich wieder zurück in die Grundschule und somit in meine Kindheit. Ab und an fand sich nämlich so ein Fläschchen in meiner Brotbox. Früher fand ich das total lecker. Heute weis ich nicht genau. Ich vermute es wird quietschsüß sein und nach Chemie schmecken. Dennoch muss ich es schon allein aus Nostalgiegründen trinken.

Alpro Kokosnussdrink Original - 2,69 Euro

Der Alpro Kokosnussdrink ist DAS Highlight für mich in dieser Box! Ich habe meine Ernähung ein wenig umgestellt und schlawenzel schon ewig im Supermarkt drum rum, aber der Preis schreckt einen chronisch pleite Student doch sehr ab. Deswegen bin ich mega glücklich darüber die Chance zu haben, dieses Produkt einmal zu testen. Ich hoffe für mich, dass meine Freude auch noch verhanden ist, wenn ich probiert habe. Falls es so gut ist, wie ich es mir vorstelle, dann könnte ich mir sogar vorstellen, dass es wirklich einmal in meinen Einkaufskorb landet.

Berentzen Apple Bourbon - 8,99 - 9,49 Euro

Ein Schnaps kann man immer mal gebrauchen in bestimmten Lebenslagen. Wobei ich sagen muss, dass ich weder Apfelkorn noch Whiskey mag. Berentzen kombiniert nun diese beiden in einen neunen Drink. Ich denke ich werde ihn beim Karnevalsumzug mal probieren. Wenn die Temperaturen so bleiben, so heizt er mir sicher etwas ein.


 Weight Watchers Schoko-Nuss Creme - 2,19 Euro

Oh über diese Schokicreme habe ich schon viel gelesen. Sie soll wohl ziemlich nah an das Original rankommen, wass wir alle am liebsten mit der Suppenkelle löffeln würden. Bei mir bleibt sie noch eine Weile verschlossen, weil ich erst das Original leeren muss. Das dauert aber garnicht mehr so lange, weil ich etwas leckers damit vor habe, was ich euch dann auch hier zeigen werde.

HARIBO Waldgeister - 0,99 Euro

"Fruchtgummi-Geister mit extra-weicher Wackelpudding-Konsistenz." - Ähm ja ... ich mag keinen Wackelpudding und zwar genau wegen der Konsistenz. Deswegen werde ich die Waldgeister ohne Wehmut meinen Freunden am Karneval spenden.


funny-frisch Double Erdnuss Flippies - 1,99 Euro

Ich mag Erdnussflips ziemlich gerne, aber ich denke nicht, dass diese nun so sehr anders schmecken werden. Für diese Flips wurden die Nüsse doppelt gemahlen, um einen noch intersiveren Geschmack zu erzeugen. Ob das gelungen ist, werde ich bei meinen nächsten Flimabend herrausfinden. Die Form der Flips finde ich allerdings gelungen, da sie an richtige Erdnüsse erinnern.

Maggi Kochgenuss Pur „Bratensauce" - 1,29 Euro

Fertigprodukte mag ich ansich überhaupt nicht und koche lieber frisch. Es gibt aber zwei Ausnahmen. Ich werde nie auf meine geliebte Gespenstersuppe von Maggi verzichten und Soßen. Ich bin der totale Soßenmuffel und absolut ungeschickt in ihrer Herstellung. Somit finde ich diese kleine Töpfchen für mich persönlich sehr praktisch. Zudem finde ich die kleinen Portionen super für einen Singlehaushalt wie meinen.


So das war die Januar Box. Sie hat einen Wert von 17,51 Euro ohne den Berentzen Schnaps, weil in der Box 3 kleine Probefläschchen waren, wo ich den Preis nicht weis. Ich finde die Box wirklich gelungen! Sie ist sehr abwechselungsreich und es waren endlich einmal weder Öle noch Trockenfrüchte bei. Ich würde mich freuen, wenn das für eine Weile so bleibt! Bemängeln muss ich aber, dass mir der Beileger mit den Produktinformationen fehlt. Brandnooz denkt zwar so an die Umwelt und erzielt evt eine kleine Zeitersparnis dabei, aber ich finde es sehr umständlich, diesen im Internet abrufen zu müssen.
 

Sonntag, 25. Januar 2015

Pudding-Streuselkuchen

Brrrr ... ist es bei euch auch so kalt geworden die letzten Tage? Ich mag sie zwar nicht unbedingt, aber wenn dann leise dicke fette weiße Flocken vom Himmel fallen und die Welt in ein herrliches Winterland verwandeln, freue ich mich wie ein kleines Kind. So geschehen am Samstag, wo ich ein wenig gelangweilt im Seminar saß und es zu schneien begann. Da es immer dolle schneite und ich Schnee so liebe bin den ganzen Weg freiwillig Heim gelaufen und habe die Flocken genossen. Zu Hause angekommen machte ich es mir dann mit einer schönen heißen Tasse "Winterzauber"-Tee gemütlich und blätterte so durch meine Bilder. 


Dabei stieß ich auf diesen Kuchen und stelle fest, dass er noch garnicht auf den Blog ist. Das muss unbedingt nachgeholt werden, denn er ist himmlisch und ein richtiger Seelenschmeichler. Ihr benötigt für ein Blech: (für eine Springform die Hälfte)
  • 400 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Öl
  • 100 g Zucker
  • 250 g Quark
Für die Füllung:
  • 800 ml Milch
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • Äpfel
Für die Streusel:
  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 2 Päckchen Vanillezucker
Kocht den Vanillepudding nach Packungsanweisung mit nur 800 ml Milch, damit er nicht zu flüssig wird. Lasst ihn ein wenig abkühlen und heizt den Backofen auf 200 °C vor.

Für den Quark - Öl - Teig verrührt ihr einfach alle Zutaten miteinander. Ich würde empfehlen es mit einen Kochlöffel, statt einen Mixer zu machen. So kommt ihr  nicht in die Verlegenheit das der Teig zu fest wird. Fettet das Blech/ die Springform gut ein und bemehlt sie anschließend leicht. Rollt den Teig in der Form aus.

Die Äpfel schälen und entkernen. Es ist euch selbst überlassen, ob ihr sie in Streifen oder Würfel schneidet. Ich habe mich für Würfel entschieden.

Für die Streusel verknetet ihr die Zutaten einfach in einer Schüssel. Wer mag, kann natürlich gerne Zimt hinzufügen. Ich mache das grundsätzlich per Hand, aber ihr könnt dazu auch den Mixer mit Knethaken nehmen.

Verteilt nun den Pudding auf dem Teig, gebt die Äpfel hinzu und verteilt zum Schluss die Streusel darüber. Der Kuchen kommt nun für etwa 30 Minuten in den Ofen bis die Streusel schön knusprig sind. Gut abkühlen lassen, am besten über Nacht.



Während des Backens duftet der Kuchen schon so herrlich, dass man sich richtig zusammen reißen muss, damit man sich nicht sofort ein Stück davon abschneidet. Aber Geduld und die wird auch belohnt. Der Kuchen ist schön locker und saftig und durch die extra dicke Puddingschicht ein richtiger Seelenschmeichler. Streusel findet natürlich auch jeder super, besonders wenn sie richtig knusprig sind. Trinkt dazu am besten einen schönen heißen Kakao und macht es euch auf dem Sofa unter eurer Kuscheldecke gemütlich. :) 


Samstag, 10. Januar 2015

Neujahrsschweinchen für 2015 und ganz viel Glück, Gesundheit und was ihr euch alles wünscht

Hallo ihr Lieben! Ich wünsche euch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015 mit ganz viel Liebe! Mit einer Woche Verspätung starte nun auch ich in ein neues Bloggerjahr. Ich möchte wieder aktiver werden und euch mit leckeren süßen und herzhaften Rezeptideen inspirieren. 2015 startete für mich recht bescheiden, da ich mir eine mega fiese Erkältung eingefangen habe. Deswegen gibt es für euch heut diese niedlichen kleinen Neujahsschweinchen.

Gesehen habe ich sie auf Instagram bei stadtlandfood (Blog). Die liebe Sandra hatte sie dort gezeigt und ich habe mich sofort verliebt und musste sie nachbacken. Das Rezept stammt ursprünglich von Chefkoch. Ihr benötigt:

Für den Hefeteig:
  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Hefe
  • 60 g Zucker
  • 250 ml Milch
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 Ei
Für die Füllung:
  • 100 g Marzipanrohmasse
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Zucker
  • 3 Eiweiß
  • 1 Eigelb
Für die Glasur:
  • Puderzucker
  • Wasser
  • Schokotropfen für die Augen
Für den Hefeteig erhitzt ihr die Milch bis die lauwarm ist. Gebt das Mehl in eine Schüssel und drückt in die Mitte eine kleine Mulde hinein. In diese geb ihr den Zucker und die Milch. Zum Schluss bröckelt ihr die Hefe in die Mulde und lasst den Teig für etwa 15 Minuten an einen warmen Ort gehen.

Schmelzt die Butter und gebt sie zusammen mit dem Ei zum Vorteig. Nun alles schön verrühren oder leicht kneten, bis sich ein geschmeidiger klebriger Teig ergibt. Diesen lasst ihr nun abgedeckt für etwa 15 bis 30 Minuten an einem warmen Ort gehen. 

In dieser Zeit könnt ihr die Füllung herstellen. Dazu einfach alle Zutaten miteinander vermengen und an die Seite stellen, bis sie gebraucht werden. Ich würde das nächste Mal nur die Hälfte der Füllung anrühren, da es mehr als nur zu viel war. Das kommt dann aber auch natürlich auf den persönlichen Geschmack und die Größe der Schweinchen an.

Der Teig wird nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt. Mein Teig war sehr klebrig, sodass ich noch viel Mehl unterkneten musste, damit ich einen ausrollbaren Teig hatte. Wenn euer Teig also zu sehr klebt, knetet solange Mehl unter, bis ihr ihn problemlos ausrollen könnt. Mit 2 Gläsern werden nun die Kreise für Gesicht, Nase und Ohren ausgestochen. Ich habe für die Nase und die Ohren ein Schnapsglas und für das Gesicht ein großes Trinkglas genommen. Ihr müsst mal bei euch im Schrank schauen, was dann passt und gute Proportionen ergibt.

Stecht für jedes Schweinchen zwei große Kreise und zwei kleine Kreise aus. Auf den ersten großen Kreis kommt nun die Füllung. Ich habe bei meiner Größe einen guten TL Füllung verwendet. Bestreicht die Ränder mit etwas Eigelb und drückt den anderen großen Kreis vorsichtig an den Rand an. 


Nun kommt die Nase. Um die Nasenlöcher zu machen, könnt ihr sie entweder ausstechen (wer so einen kleinen Ausstecher hat) oder ihr nehmt euch einen Pinsel zu Hilfe. Taucht den Pinselstil in das Eigelb und stecht ihn in den kleinen Kreis. Nun dreht ihr den Pinselstil ganz schnell im Kreis. So entsteht ein kleines Loch. Wiederholt es für das andere Nasenloch. Für die Ohren halbiert ihr einfach den noch verbleibenden kleinen Kreis.

Klebt nun alles mit Hilfe von Eigelb zusammen. Sollten sich die Nasenlöcher wieder zusammengezogen haben, wiederholt einfach vorsichtig den Trick mit dem Pinsel nachdem ihr die Nase aufgeklebt habt.   



Die Schweinchen kommen nun für 15 Minuten bei 200 °C (vorgeheizt) in den Ofen. Passt gut auf, denn sie sollten nicht zu dunkel werden. Nach der Backzeit lasst ihr sie ein wenig auskühlen.


Rührt in der Zeit die Glasur aus Wasser und Puderzucker an. Mischt einfach Puderzucker und Wasser miteinander bis ihr einen etwas zähflüssigen Guss habt. Ich mach das immer frei Schnauze, sodass es dafür keine Mengenangaben gibt. Streicht die Schweichen damit ein. Lasst sie nun komplett auskühlen und klebt die Schokotopfen Augen ebenfalls mit der Puderzucker Wasser Mischung fest.


Aus der Teigmenge habe ich 12 Schweinchen bekommen, die ich hübsch verpackt meinen Lieben zum  Jahreswechsel geschenkt habe. Sie waren im übrigen auch sehr lecker, obwohl ich überhaupt keine Marzipantante bin. :) 


Sonntag, 7. Dezember 2014

Sonntagssüß - Puddingbrezel

Kennt ihr das, wenn man einfach nur ein wenig durch Netz surft und dann plötzlich etwas seht, was in euch schöne Erinnerungen hervorruft? Mir ging es vor kurzem so, als ich über die Puddingbrezel von My Sweet Bakery gestolpert bin. Da dachte ich sofort an meine Oma, die mir immer Puddingschnecken gemacht hat oder sie vom Bäcker ihres Vertrauens mitgebracht hat. <3

Wie es das Glück so wollte, hatte ich alle Zutaten im Hause und machte mich dann auch gleich an die Arbeit. Alleine essen musste ich sie dann zum Glück auch nicht, denn ich war auf einen Spieleabend eingeladen. Ihr benötigt:

Für den Hefeteig:
  • 500 g Mehl
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier
Für die Füllung:
  • 800 ml Milch
  • 6 EL Zucker
  • Puddingpulver Vanille und Schoko
Für die Glasur:
  • Zitronensaft
  • Puderzucker
Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde hineindrücken. In diese Mulde den Zucker und die lauwarme Milch geben. Dann die Hefe dort hineinbröseln. Die Hefe an einen warmen Ort 30 Minuten vorgehen lassen. 

Ich heize meinen Backofen immer ein wenig auf und stell die Schüssel dann dort hinein zum gehen lassen. Passt aber auf, dass es nicht zu heiß wird! Zum Wohle des Teiges und eurer Schüssel.


In der Zwischenzeit wird die Füllung vorbereitet. Dazu wird der Pudding nach Packungsanweisung gekocht, aber nur mit 400 ml Milch. Damit sich keine Haut auf der Oberfläche bildet, legt ihr Frischhaltefolie direkt auf den Pudding. Lasst ihn vollständig auskühlen. Ihr könnt ihn auch schon am Abend zuvor kochen.

Nach der Gehzeit des Teiges gebt ihr die restliche Zutaten dazu und knetet den Teig ordentlich durch, bis er nur noch ein wenig klebt. Sollte er zu doll kleben, dann gebt vorsichtig mehr Mehl dazu. Aber auch hier Vorsicht: gebt nicht zuviel Mehl dazu, denn sonst wird der Teig nicht fluffig. Wenn alles miteinander verknetet ist, lasst ihr den Teig an einen warmen Ort solange gehen bis er die doppelte Größe hat. Wenn ihr nicht so lange warten wollt, dann mind 45 Minuten gehen lassen.   



Knetet den Teig nochmals kurz durch und portioniert ihn dann um kleine Brezel zu formen. Ich hab das nach Gefühl gemacht. Braucht den ganzen Teig auf und formt ganz viele Brezel. Diese auf ein Backblech mit Backpapier legen.

Nun könnt ihr die Brezel direkt füllen, oder den Teig nochmal für 30 Minuten gehen lassen. Ich hatte dafür keine Zeit mehr und habe sie direkt gefüllt. Dazu den erkalteten Pudding in einen Spritzbeutel mit Tülle füllen und ihn in die Löcher spritzen. Ihr habt die freie Wahl zwischen Vanille-, Schoko- oder gemischten Brezel.



Wenn alle Brezel gefüllt sind, kommen sie bei 180 °C solange in den Ofen bis sie goldbraun sind. JE nach Größe variiert dort die Zeit. Da müsst ihr dann mal selbst schauen. Meine brauchten zwischen 15 und 20 Minuten.

Lasst die Brezel auskühlen bis sie lauwarm sind und bepinselt dann den Teig mit einer Mischung aus Puderzucker und Zitronensaft. Dazu den Puderzucker sieben und mit ein wenig Zitronensaft vermischen, sodass eine dickflüssige Masse entsteht. Lasst die Brezel dann vollständig auskühlen.

Als ich den ersten Bissen genommen hatte, fühlte ich mich sofort ein wenig in meine Kindheit versetzt. Der Hefeteig war schön fluffig und der Pudding schön süß. Sie schmecken herrlich!





Montag, 10. November 2014

Kaffee meets Eierlikör ... Kühler winterlicher Eierkaffee

Hallo meine Lieben! Lang lang ist es her, als der letzte Beitrag online ging, aber nun wird es wieder besser. Ich hatte zum großen Teil einfach Schwierigkeiten das Bloggen mit meinen Alltag zu kombinieren. Trotzdem war ich nicht unbedingt untätig und auf ein paar Messen sowie einen größeren Bloggertreff gewesen. Von diesen Sachen werde ich euch gern berichten, wenn ihr möchtet. Jetzt aber zum Post.

Ich bin ja so eine richtige Eierlikör-Tante :) . Ich liebe ihn und fast alles, was es damit gibt. Die Firma Verpoorten schickte mir in der vergangenen Woche ein wirklich super tolles Paket zum Testen und um an einen Wettbewerb teilzunehmen. Vielen Dank an dieser Stelle. Ich habe mich wirklich riesig gefreut.


Das Motto ist: "Verpoorten trifft ins Schwarze". Es wird dazu aufgerufen leckere Cocktail oder heiße Kreationen in Kombination mit Kaffee zu kreieren. Das Motto hört sich garnicht so schwer an, wie es in Wirklichkeit ist. Habe mir wirklich den Kopf darüber zerbrochen, aber zwei super kühle Getränke zustande bekommen, die den Geschmackstest überstanden haben. Das Erste teile ich nun mit euch.

Die Idee kam mir ganz spontan. Ich trinke sehr gern Eierlikör mit Orangensaft gemischt und dachte mir, daraus lässt sich was machen. Und so kam dieser sehr leckere kühle, winterlich angehauchte Drink zustande, der sicherlich auch im Sommer sehr gut ankommt. Ihr benötigt:

  •  2 cl Eierlikör
  • 75 ml Orangensaft
  • 120 ml kalten Kaffee
  • etwa 100 ml Sahne
  • Vanillinzucker
  • Zimt
Als erstes mischt ihr den Saft mit dem Eierlikör und stellt dieses Gemisch 1 - 3 Stunden ins Gefrierfach. Wie bei Backöfen sind auch Gefierfächer unterschiedlich, deswegen die große Zeitspanne. Da Alkohol nicht einfriert, friert nur der Osaft etwas ein und somit erhaltet ihr nach kräftigen durchrühren eine Art Sorbet. 

Kocht euch einen Kaffee nach Wahl und lasst ihn vollständig auskühlen. Stellt ihn anschließend am besten noch in den Kühlschrank.

Die Sahne wird mit Vanillinzucker und Zimt nach Geschmack aufgeschlagen. Ich benutze immer einen haben Beutel Vanillinzucker und hatte dazu 1 1/2 TL Zimt gegeben.

Nach der Gefrierzeit wird das Gemixte kräftig durchgerührt und als erste Schicht in ein Glas gegeben. Gießt nun vorsichtig den Kaffee darüber Damit die Schichten nicht zu sehr ineinander verschwimmen, hilft es den Kaffee vorsichtig über die Rückseite einen Teelöffels zu gießen. Gebt zum Schluss die Sahne drauf. Wer mag dekoriert noch ein wenig. Ich habe noch Zimtpulver drübergestreut.


Mir hat es wirklich ausgesprochen gut geschmeckt und die Aromen harmonieren wirklich sehr perfekt miteinander. Durch die Kombination von Orange und Zimt, bekommt das Ganze auch einen schönen winterlichen Hauch. Lasst es euch schmecken.